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IM 1990:2002 Lastkombinationen

Ein Leitfaden für Eurocode-Lastkombinationen: IM 1990:2002

Die Eurocodes sind eine Reihe von Standards für die Durchführung von Tragwerksentwürfen innerhalb der Europäischen Union. IM 1990:2002 (ÖKO) legt die Grundlage für die Tragwerksplanung fest, während EN 1991 (EC1) Gibt die Aktionen für Strukturen an. In Verbindung, Diese beiden Dokumente bieten eine Methodik für die Kombination von Maßnahmen (Lastkombinationen) für Grenzzustandsbemessung. Allgemein gesagt, Grenzzustände sind die Bedingungen, die dazu führen, dass das Gebäude seine Funktion, für die es entworfen wurde, nicht mehr erfüllt.

Grenzzustände werden als Grenzzustand der Tragfähigkeit kategorisiert (ULS) oder Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit (SLS). ULS befasst sich mit der Sicherheit von Personen und/oder der Sicherheit von Bauwerken (z.B. Kapazität, umkippen, gleiten, Fraktur). SLS befasst sich mit gehemmtem Verwendungszweck, der Komfort der Menschen, und Aussehen der Bauarbeiten (z.B. knacken, Verformung).

Die folgenden Grenzzustände der Tragfähigkeit müssen nachgewiesen werden:

  • EQU – Gleichgewichtsverlust.
  • STR – Internes Versagen der Struktur.
  • GEO – Versagen oder übermäßige Verformung des Bodens.

Dieser Artikel konzentriert sich darauf, wie SkyCivs Die automatisch generierte Lastkombinationsfunktion erfüllt die Lastkombinationsgleichungen gemäß EN 1990:2002.

Tabelle A1.2(EIN) – Gestaltungswerte von Handlungen (EQU)(Set A)

Die folgenden Annahmen werden getroffen:

  • Es gibt eine geringe Variabilität in Gk und deshalb, dass Gk,sup, und Gk,inf muss nicht verwendet werden.
  • Für EQU . gilt das Single-Source-Prinzip für ständige Lasten nicht. Dies bedeutet, dass Lastkombinationen einige ständige Einwirkungen günstig machen, und andere ungünstig sein.
  • Variable Einwirkungen umfassen Nutzlasten, Schneelasten, Windlasten, und Temperatur (nicht feuer) Ladungen.
Permanente Aktionen (Ungünstig) Permanente Aktionen (Günstig) Führende variable Aktion Begleitende variable Aktionen
1.10Gk,j 0.90Gk,j 1.5Q.k,1 (0 wenn günstig) 1.5ψ0,ichQ.k,1 (0 wenn günstig)

Implementierung von SkyCiv

SkyCiv-Gleichung Kommentar von SkyCiv
0.9G ULS: EQU (Günstig). Alle tot (G) Lasttypen erhalten a 0.9 Faktor, da diese Lastkombination speziell für ist “günstig” Bedingungen.
γ GjG + 1.5Q.L. + 1.5ψ0,1Q.S. + 0.75Q.W. + 0.9Q.T. ULS: EQU (Günstig / ungünstig). Führende Variable: Auferlegte Lasten Q.L.. Sie können Ihre permanenten Lastgruppen als zuweisen “Tot: Ungünstig” (mit Faktor 1.10) oder “Tot: Günstig” (mit Faktor 0.9) Lasttypen.
γ GjG + 1.5Q.S. + 1.5ψ0,1Q.L. + 0.75Q.W. + 0.9Q.T. ULS: EQU (Günstig / ungünstig). Führende Variable: Schneelasten Q.S.. Sie können Ihre permanenten Lastgruppen als zuweisen “Tot: Ungünstig” (mit Faktor 1.10) oder “Tot: Günstig” (mit Faktor 0.9) Lasttypen.
γ GjG + 1.5Q.W. + 1.5ψ0,1Q.L. + 1.5ψ0,1Q.S. + 0.9Q.T. ULS: EQU (Günstig / ungünstig). Führende Variable: Windlasten Q.W.. Sie können Ihre permanenten Lastgruppen als zuweisen “Tot: Ungünstig” (mit Faktor 1.10) oder “Tot: Günstig” (mit Faktor 0.9) Lasttypen.
γ GjG + 1.5Q.T. + 1.5ψ0,1Q.L. + 1.5ψ0,1Q.S. + 0.75Q.W. ULS: EQU (Günstig / ungünstig). Führende Variable: Temperaturbelastungen Q.T.. Sie können Ihre permanenten Lastgruppen als zuweisen “Tot: Ungünstig” (mit Faktor 1.10) oder “Tot: Günstig” (mit Faktor 0.9) Lasttypen.

Tabelle A1.2(B.) – Gestaltungswerte von Handlungen (STR/GEO)(Set B)

Die folgenden Annahmen werden getroffen:

  • Es gibt eine geringe Variabilität in Gk und deshalb, dass Gk,sup und Gk,inf muss nicht verwendet werden.
  • Hier gilt das Single-Source-Prinzip für ständige Lasten. Dies bedeutet, dass Lastkombinationen mit ständigen Einwirkungen alle mit demselben Faktor multipliziert werden (ungünstig oder günstig).
  • Fundamente werden nicht berücksichtigt.
  • Variable Einwirkungen umfassen Nutzlasten, Schneelasten, Windlasten, und Temperatur (nicht feuer) Ladungen.
Permanente Aktionen (Ungünstig) Permanente Aktionen (Günstig) Führende variable Aktion Begleitende variable Aktionen
1.35Gk,j 1.00Gk,j 1.5Q.k,1 (0 wenn günstig) 1.5ψ0,ichQ.k,1 (0 wenn günstig)

Implementierung von SkyCiv

SkyCiv-Gleichung Kommentar von SkyCiv
G ULS: STR (Günstig). Alle tot (G) Lasttypen erhalten a 1.0 Faktor, da diese Lastkombination speziell für ist “günstig” Bedingungen.
1.35G + 1.5Q.L. + 1.5ψ0,1Q.S. + 0.75Q.W. + 0.9Q.T. ULS: STR (Ungünstig). Führende Variable: Auferlegte Lasten Q.L.. Alle Lastgruppen, die als a . zugeordnet wurden “Tot” Lasttyp wird der zugewiesen “ungünstig” Wert (1.35) unabhängig vom Subtyp aufgrund des Single-Source-Prinzips.
1.35G + 1.5Q.S. + 1.5ψ0,1Q.L. + 0.75Q.W. + 0.9Q.T. ULS: STR (Ungünstig). Führende Variable: Schneelasten Q.S.. Alle Lastgruppen, die als a . zugeordnet wurden “Tot” Lasttyp wird der zugewiesen “ungünstig” Wert (1.35) unabhängig vom Subtyp aufgrund des Single-Source-Prinzips.
1.35G + 1.5Q.W. + 1.5ψ0,1Q.L. + 1.5ψ0,1Q.S. + 0.9Q.T. ULS: STR (Ungünstig). Führende Variable: Windlasten Q.W.. Alle Lastgruppen, die als a . zugeordnet wurden “Tot” Lasttyp wird der zugewiesen “ungünstig” Wert (1.35) unabhängig vom Subtyp aufgrund des Single-Source-Prinzips.
1.35G + 1.5Q.T. + 1.5ψ0,1Q.L. + 1.5ψ0,1Q.S. + 0.75Q.W. ULS: STR (Ungünstig). Führende Variable: Temperaturbelastungen Q.T.. Alle Lastgruppen, die als a . zugeordnet wurden “Tot” Lasttyp wird der zugewiesen “ungünstig” Wert (1.35) unabhängig vom Subtyp aufgrund des Single-Source-Prinzips.

Tabelle A1.2(C.) – Gestaltungswerte von Handlungen (STR/GEO)(C . einstellen)

Die folgenden Annahmen werden getroffen:

  • Es gibt eine geringe Variabilität in Gk und deshalb, dass Gk,sup und Gk,inf muss nicht verwendet werden.
  • Variable Einwirkungen umfassen Nutzlasten, Schneelasten, Windlasten, und Temperatur (nicht feuer) Ladungen.
Permanente Aktionen (Ungünstig) Permanente Aktionen (Günstig) Führende variable Aktion Begleitende variable Aktionen
1.00Gk,j 1.00Gk,j 1.3Q.k,1 (0 wenn günstig) 1.3ψ0,ichQ.k,1 (0 wenn günstig)

Implementierung von SkyCiv

SkyCiv-Gleichung Kommentar von SkyCiv
G ULS: GEO (Günstig). Alle tot (G) Lasttypen erhalten a 1.0 Faktor, da diese Lastkombination speziell für ist “günstig” Bedingungen.
G + 1.3Q.L. + 1.3ψ0,1Q.S. + 0.65Q.W. + 0.78Q.T. ULS: GEO (Ungünstig). Führende Variable: Auferlegte Lasten Q.L..
G + 1.3Q.S. + 1.3ψ0,1Q.L. + 0.65Q.W. + 0.78Q.T. ULS: GEO (Ungünstig). Führende Variable: Schneelasten Q.S..
G + 1.3Q.W. + 1.3ψ0,1Q.L. + 1.3ψ0,1Q.S. + 0.78Q.T. ULS: GEO (Ungünstig). Führende Variable: Windlasten Q.W..
G + 1.3Q.T. + 1.3ψ0,1Q.L. + 1.3ψ0,1Q.S. + 0.65Q.W. ULS: GEO (Ungünstig). Führende Variable: Temperaturbelastungen Q.T..

Tabelle A1.3 – Bemessungswerte der Einwirkungen für die Verwendung in außergewöhnliche und seismische Kombinationen von Einwirkungen

Die folgenden Annahmen werden getroffen:

  • Es gibt eine geringe Variabilität in Gk und deshalb, dass Gk,sup und Gk,inf muss nicht verwendet werden.
  • Variable Einwirkungen umfassen Nutzlasten, Schneelasten, Windlasten, und Temperatur (nicht feuer) Ladungen.
Design Situation Permanente Aktionen (Ungünstig) Permanente Aktionen (Günstig) Führende versehentliche oder seismische Handlung Begleitende variable Aktion (Main) Begleitende variable Aktion (Andere)
Versehentlich (Gl. 6.11a / b) 1.00Gk,j 1.00Gk,j EINd ψ1,1 oder2,1Q.k,1 ψ2,ichQ.k,ich
Seismisch (Gl. 6.12a / b) 1.00Gk,j 1.00Gk,j γ ichEINEk oder einEd ψ2,ichQ.k,ich

Implementierung von SkyCiv

SkyCiv-Gleichung Kommentar von SkyCiv
G + EIN + ψ1Q.L. + ψ2,1Q.S. ALS: ACC-a. Wichtigste begleitende variable Aktion: Auferlegte Lasten Q.L.
G + EIN + ψ1Q.S. + ψ2,1Q.L. ALS: ACC-a. Wichtigste begleitende variable Aktion: Schneelasten Q.S.
G + EIN + 0.2Q.W. + ψ2,1Q.L. + ψ2,1Q.S. ALS: ACC-a. Wichtigste begleitende variable Aktion: Windlasten Q.W.
G + EIN + 0.5Q.T. + ψ2,1Q.L. + ψ2,1Q.S. ALS: ACC-a. Wichtigste begleitende variable Aktion: Temperaturbelastungen Q.T.
G + EIN + ψ2,1Q.L. + ψ2,1Q.S. ALS: ACC-b. Äquivalente Haupt- und andere begleitende variable Maßnahmen
G + E. + ψ2,1Q.L. + ψ2,1Q.S. ALS: SEI.

Tabelle A1.4.1 – Grenzzustände der Gebrauchstauglichkeit – Partielle Faktoren für Aktionen

Die folgenden Annahmen werden getroffen:

  • Es gibt eine geringe Variabilität in Gk und deshalb, dass Gk,sup und Gk,inf muss nicht verwendet werden.
  • Variable Einwirkungen umfassen Nutzlasten, Schneelasten, Windlasten, und Temperatur (nicht feuer) Ladungen.
  • Die Gebrauchstauglichkeitskriterien sollten für jedes Projekt festgelegt und mit dem Kunden abgestimmt werden.
  • Die Gebrauchstauglichkeitskriterien für Verformungen und Schwingungen sind je nach Verwendungszweck festzulegen, in Bezug auf die Gebrauchstauglichkeitsanforderungen, und unabhängig von den verwendeten Materialien des tragenden Bauteils.
Kombination Permanente Aktionen Führende variable Aktion Begleitende variable Aktionen
Charakteristisch Gk,j Q.k,1 ψ0,ichQ.k,1
Häufig Gk,j ψ1,1Q.k,1 ψ2,ichQ.k,1
Quasi permanent Gk,j ψ2,1Q.k,1 ψ2,ichQ.k,ich

Implementierung von SkyCiv

SkyCiv-Gleichung Kommentar von SkyCiv
G + Q.L. + ψ0,1Q.S. + 0.5Q.W. + 0.6Q.T. SLS: Charakteristisch. Führende variable Aktion: Auferlegte Lasten Q.L.
G + Q.S. + ψ0,1Q.L. + 0.5Q.W. + 0.6Q.T. SLS: Charakteristisch. Führende variable Aktion: Schneelasten Q.S.
G + Q.W. + ψ0,1Q.L. + ψ0,1Q.S. + 0.6Q.T. SLS: Charakteristisch. Führende variable Aktion: Windlasten Q.W.
G + Q.T. + ψ0,1Q.L. + ψ0,1Q.S. + 0.5Q.W. SLS: Charakteristisch. Führende variable Aktion: Temperaturbelastungen Q.T.
G + ψ1Q.L. + ψ2,1Q.S. SLS: Häufig. Führende variable Aktion: Auferlegte Lasten Q.L.
G + ψ1Q.S. + ψ2,1Q.L. SLS: Häufig. Führende variable Aktion: Schneelasten Q.S.
G + 0.2Q.W. + ψ2,1Q.L. + ψ2,1Q.S. SLS: Häufig. Führende variable Aktion: Windlasten Q.W.
G + 0.5Q.T. + ψ2,1Q.L. + ψ2,1Q.S. SLS: Häufig. Führende variable Aktion: Temperaturbelastungen Q.T.
G + ψ2,1Q.L. + ψ2,1Q.S. SLS: Quasi permanent.
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